Drei Personen, die versuchen ein Bus zu schieben

Kreisgruppe lud zum Austauschtreffen zum Bundesteilhabegesetz ein

Das BTHG stellt viele Organisationen und Einrichtungen der Behindertenhilfe vor große Probleme.

Die Kreisgruppe bot im Dezember ein Austauschtreffen zum Thema an. Es fand zwar nur ein kleiner Kreis zusammen, jedoch war der Austausch fruchtbar und es wurde angeregt, für den Juni ein weiteres Treffen zu planen.

 

 

 

 

Veranstaltung Inklusion in der Schule

10 Jahre nach Inkrafttreten der UN Behindertenrechtskonvention hat sich in Sachen Inklusion Einiges bewegt. Aber wie sieht es mit der Inklusion in den Schulen aus? Die Kreisgruppe Düren lud Anfang November zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema ein. Nach einem einführenden Vortrag von Kreisgruppengeschäftsführerin Kirstin Fuss und interessanten und bewegenden Statements einer Inklusionsfachberaterin des Kreises Düren, einer Mitarbeiterin der Lebenshilfe Düren, die für die Vermittlung von Schulbegleitungen zuständig ist ist, und einer betroffenen Mutter, die sich in einer Selbsthilfegruppe engagiert, entspann sich eine lebhafte Diskussion. Deutlich wurde vor allem, dass die Umsetzung des gemeinsamen Lernens in den Schulen noch nicht optimal ist und Eltern eine umfassende und unabhängige Beratung brauchen, um gute Entscheidungen treffen zu können und sich im "Bürokratiedschungel" zurecht zu finden. Das Schulverwaltungsamt des Kreises Düren will sich für die Erstellung einer Informationsbroschüre zum Thema einsetzen!

 

 

Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Düren 2019


 Die Kreismitgliederversammlung fand statt am Dienstag, den 10.09.2019 um 18.00 Uhr.


Wir hatten bei der Versammlung die Gelegenheit, mehr über MigrantInnen-Selbstorganisationen (MSO) zu erfahren. Für viele MSO ist es interessant, Mitglied im Paritätischen zu werden.

Winfried Simon vom Zentrum für Sozial- und Migrationsberatung der Evangelischen Gemeinde zu Düren, stellte die Vielzahl der im Kreis tätigen MSO und deren soziales Engagement vor.

Ein Ergebnis der anschließenden Diskussion war, dass man an den Aktivitäten dieser Vereine sehr interessiert ist, sie sich mehr für alle Bürger öffnen müssten und dazu mehr Öffentlichkeitsarbeit stattfinden müsste.

 

 

20 Jahre Selbsthilfe-Kontaktstelle Düren

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen in Düren kann in diesem Jahr auf 20 bewegte Jahre zurück blicken. Sie wurde eingerichtet, um den kleineren örtlichen, selbst organisierten Gruppen von Betroffenen professionelle Unterstützung zu geben und Menschen, die eine Gruppe für ein sie bewegendes Thema suchten, den Weg zu weisen. Im Jahr 2002 wurde aus dem bis dahin spärlich besetzten "Selbsthilfezentrum" eine vom Verband der Krankenkassen anerkannte Selbsthilfe-Kontaktstelle mit einer Vollzeitstelle für eine Fachkraft und einer Sachbearbeitung. Seither kann die Kontaktstelle auf viele Gruppengründungen und Gruppenauflösungen zurückblicken, denn Selbsthilfe orientiert sich an den aktuell brennenden Themen.

Viele gemeinsame Events und Fortbildungsveranstaltungen organisierte die Kontaktstelle für die engagierten Gruppensprecherinnen und -sprecher und stärkte damit ihren Zusammenhalt und ihre Motivation. Ein Highlight war sicherlich die im Jubiläumsjahr unternommene Berlinfahrt zum Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/ Die Grünen, Oliver Krischer.

Am 24. Mai 2019 fand eine Jubiläumsfeier statt, bei der die stellv. Landrätin Astrid Hohn und die stellv. Bürgermeisterin Liesel Koschorreck ihre Anerkennung und ihren Dank für die engagierte Arbeit aussprachen.

Auf dem "Baum der guten Wünsche" (siehe Bild) landeten viele Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher der Jubiläumsveranstaltung.

 

 

 

 

Viele gute Wünsche auf den Äpfeln eines Baumes
Die guten Wünsche der Besucherinnen und Besucher des Jubiläums

Radiosendung des Paritätischen Kreisgruppe Düren


am 20. Februar 2019 hatte die Kreisgruppe die Gelegenheit, den Paritätischen mit seinen Aufgaben und Zielsetzungen und die Vielfalt seiner Mitgliedsorganisationen in einer Radiosendung des Ersten Dürener Rundfunkvereins e.V. zu präsentieren.

Vorsitz im Inklusionsbeirat der Stadt Düren


Die Geschäftsführerin der Kreisgruppe Düren engagiert sich als Vorsitzende des Inklusionsbeirates der Stadt Düren für eine bessere Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt.

Ein wichtiges Ziel dieser Arbeit ist es, noch bestehende Barrieren aufzulisten und kontinuierlich abzubauen. Dies könnte mithilfe eines "Inklusionsplans" systematisch geschehen und würde viele Betroffene und Entscheider in den Prozess mit einbinden.

Um mehr Aufmerksamkeit für das Thema Inklusion zu erlangen, hat der Inklusionsbeirat im September 2018 mit einem Stand beim Dürener Stadfest teilgenommen und viele Menschen erreichen können.