Drei Personen, die versuchen einen Bus zu schieben

Aktivitäten

25.11.2022 Mitgliedsorganisation "HObAS e.V." im Sozialstand des Dürener Weihnachtsmarktes vertreten

Der Verein setzt sich seit nunmehr 10 Jahren für Opfer sexualisierter Gewalt und Prävention ein und unterstützt in Kooperation mit dem Krankenhaus Düren und dem Marienhospital in Düren-Birkesdorf auch die anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten.

Gewalt gegen Frau ist und bleibt ein Thema! So informierte HObAS im Sozialstand auf dem Dürener Weihnachtsmarkt über seine Vereinsarbeit und entsprechende Hilfsangebote und setzte auch hier mit orangefarbener Kleidung und einem Stuhl vor dem Stand ein sichtbares Zeichen zum Aktionstag "Gewalt gegen Frauen".

 

 

zwei Frauen in einer Holzbude, weihnachtlich beleuchtet und geschmückt

Foto: K. Fuss

25.11.2022 Orange your City: Mitgliedsorganisation "Goldrute e.V." setzt Zeichen zum Thema "Gewalt gegen Frauen"

Auch in diesem Jahr haben sich viele Menschen und Organisationen auf vielfältige Art und Weise zum Thema Gewalt gegen Frauen positioniert. Am Freitag, den 25.11.2022 hieß es wieder "Orange your City". So konnten Flächen, Objekte und auch Menschen mit orangefarbenden Akzenten auf das Thema aufmerksam machen und ihre Solidarität bekunden. Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen. 

Die Mitgliedsorganisation der Kreisgruppe Düren "Goldrute" setzte ein beeindruckendes Statement auf dem Dürener Kaiserplatz!!!  

viele verschiedene orangefarbene Stühle auf einem gepflasterten Platz

K. Fuss

08.11.2022 ab&p Jülich e. V. neues Mitglied im Paritätischen

Kleiner Verein mit großen Visionen

Mit großen Hoffnungen überreichte die Geschäftsführerin der Kreisgruppe des Paritätischen Düren den Vorstandsmitgliedern des Vereins ab&p Jülich e.V. das Begrüßungspaket des Paritätischen Landesverbandes. Denn dieser noch ganz kleine Verein, bestehend aus wenigen Familien, hat eine große Vision und der Paritätische unterstützt gerne engagierte Initiativen von Betroffenen! In Jülich soll in einem Neubaugebiet ein Wohnhaus mit zwei inklusiven Wohngemeinschaften entstehen.

Viele Eltern mit Kindern, die ein Handicap haben, machen sich große Sorge um die Zukunft ihrer betreuungsbedürftigen Kinder. Wie können die Kinder selbständig werden, wie wird ihr Leben aussehen, wenn man sich nicht mehr so intensiv kümmern kann? Werden die Kinder einsam sein oder Teil einer Gemeinschaft? Inwieweit können ihre individuellen Bedürfnisse Berücksichtigung finden? Welche Alternativen gibt es zu den bestehenden Einrichtungen, die eine umfassende Versorgung anbieten? Bei ihrer Recherche stießen sie auf ein Modellprojekt namens „Inklusiv wohnen Köln e.V.“ und waren von dieser Idee begeistert: In einer Wohngemeinschaft leben Menschen mit Handicap und Student*innen zusammen. Alle haben ein eigenes Zimmer mit Bad und gemeinsam nutzen sie Wohnzimmer und Küche. Die Hälfte der Zimmer soll an Student*innen mietfrei abgegeben werden, die sich dafür verpflichten, Aufgaben für die
Gemeinschaft zu erledigen. Dabei geht es auf gar keinen Fall um Pflege, sondern eher um Haushalt, kleine Handreichungen und in erster Linie um die Freizeitgestaltung. „Es soll ein Wohnen unter Freunden werden“, betont Marion Wichmann, Vorstandsmitglied des Vereins. „Wer plant, ins Kino oder ins Schwimmbad zu gehen, könnte andere WG-Mitglieder mitnehmen. In Köln ist mit den Jahren eine tolle Gemeinschaft entstanden, die man auch nach Abschluss des Studiums ungerne verlassen möchte.“
Nun hofft ab&p Jülich e.V. bald einen Zuschlag von einem Investor zu bekommen. Ein Architekt hat seine Planungen schon abgeschlossen. In dem Gebäude soll ein großer Gemeinschaftsraum entstehen, der auch als Quartierstreffpunkt genutzt werden kann- ein zusätzlicher Schritt in Richtung Inklusion! 

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann am 04.12.2022 Kontakt zum Verein aufnehmen, dann stehen Vereinsmitglieder in Jülich auf dem Weihnachtsmarkt in der Hütte der Stadt Jülich und informieren über ihr Projekt.  

9 Erwachene vor einer weißen Wand mit einem grün-gelben Bild
v. li. n. re: Kirstin Fuss (Geschäftsführerin KG Düren), Mitglieder des Vereins ab&p Jülich e. V. Foto: Anja Jahn

17.09.2022 Tag der offenen Tür im Waldorf Kindergarten Düren e.V.

Der Waldorf Kindergarten Düren e.V. lud am Samstag, den 17.09.2022 zum Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche Kinder, Eltern, Großeltern und sonstige Interessierte kamen zu Besuch. In den einzelnen Räumen wurden u. a. eine Kinderbäckerei, eine Holz-und Wollwerkstatt und ein Kinderkaufladen geboten. In der Naturwerkstatt stellten Eltern mit ihren Kindern herbstliche Kränze her. In einem Raum konnten die Kinder Kräutersalz und Kräuterbutter selbst herstellen. In der Wollwerkstatt wurde gezeigt, wie selbst gefilzt wird.

Auf dem hauseigenen Basar konnten die wunderschönen selbstgemachte Sachen erstanden werden, u. a. viele verschiedene Dekoartikel aus Filz und Wolle. Für das leibliche Wohl sorgte die Cafeteria, in der es natürlich Kaffee und Kuchen aber auch viele andere Leckereien gab. Der große Andrang an Besuchern zeigt, dass sich der Waldorfer Kindergarten großer Beliebheit erfreut.

 

 

30.08.2022 Mitgliederversammlung im Leopold Hoesch - Museum Düren

Die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung des Paritätischen Kreisgruppe Düren hatte dieses Mal einen ganz besonderen Rahmen. Im Café des Leopold Hoesch-Museums trafen sich die Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen aus den verschiedensten Bereichen der Sozialen Arbeit, um der Verleihung der Silbernen Ehrennadel für bürgerschaftliches Engagement des Paritätischen an das langjährige Vorstandsmitglied Anderé Hering beizuwohnen. Eingeleitet wurde die Versanstaltung mit einem interessanten Vortrag von Herrn Horst Löwenberg Kreisgruppengeschäftsführer in Siegen-Wittgenstein, Olpe und im Märkischen Kreis. Er gab den Anwesenden einen Einflick in die Geschichte der "Mildtätigkeit" seit der Antike, der Gründung der Wohlfahrtsverbände und der Entstehung des Subsidiaritätsprinzips, das bis heute grundlegend für die Beziehung zwischen Staat und Wohlfahrts-verbänden ist. 

Eine wichtige Ressource der Wohlfahrtsverbände ist das Freiwillige Engagement. In Deutschland engagieren sich ca. 2,7 Mio. Menschen ehrenamtlich. Dazu gehören nicht zur Tätigkeiten der Betreuung oder Pflege, sondern auch Verwaltungs-und Managementaufgaben in Vereinsvorständen. Auch die hiesige Kreisgruppe des Paritätischen hat einen ehrenamtlichen Vorstand, der in die Arbeit vor Ort eingebunden. Herr Hering wirkte hier über 10 Jahre mit und stellte sich in dieser Zeit auch dem Landesvorstand des Paritätischen als Kassenprüfer zur Verfügung. 

Herr Julian Beywl, Mitglied des Landesvorstands, lobte in seiner Laudatio zur Verleihung der Ehrennadel die Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Hilfsbereitschaft, mit der André Hering sich in all den Jahren eingebracht hat. Menschen, die sich sozial engagieren, übernehmen gesellschaftliche Verwantwortung und tragen zum sozialen Ausgleich bei!

Auch der Dürener Bürgermeister Frank Peter Ullrich nahm an der Veranstaltung teil und fand in seinem Grußwort viele lobende Worte für den Einsatz von André Hering und die Wohlfahrsverbände in der Stadt. Dem Subsidaritätsprinzip fühlt er sich verpflichetet und hofft, gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden die aktuellen Krisen für die Menschen in Düren abmildern zu können.

Eine gelunge Überraschung des Kreisgruppenvorstands und der Mitarbeiterinnen war die Überreichung einer Urkunde für einen Kreisdürener Jubiläumsbaum an die Kreisgruppengeschäftsführerin Kirstin Fuss, die nunmehr 20 Jahre im Einsatz für den Paritätischen ist.

Mit einem köstlichen Buffet, zubereitet von den Rurtalwerkstätten, fand die Veranstaltung einen schönen geselligen Ausklang.

 

 

 

Gruppenbild v. li n. re: Hr. Beywl, Fr. Fuss, Hr. Hering
v. li. n. re: Julian Beywl (Landsvorstand), Kirstin Fuss (Geschäftsführerin Kreisgruppe DN), André Hering (Vorstand KG Düren)
v. li. n. re: Hr. Beywl (Landesvorstand), Hr. Hering (Vorstand KG Düren) mit Blumenstrauß in der Hand
von li. n. re.: Julian Beywl (Landesvorstand), André Hering (Vorstand KG Düren)

01.06.2022 - Neues Mitgliederverzeichnis der Kreisgruppe Düren

Wir haben unser Mitgliederverzeichnis aktualisiert und neu gestaltet. 

Hier finden Sie Hilfen und Anregungen zu folgenden Themen:

 

  • Beratung und Unterstützung
  • Kinder und Familie
  • Hilfen zur Erziehung
  • Bildung
  • Behinderung und Rehabilitation
  • Gesundheitsselbsthilfe
  • Jugend - Frauen - Migration
  • Alter und Pflege

 

Das Verzeichnis ist als Broschüre erhältlich bei der Kreisgruppe Düren des Paritätischen NRW • Paradiesbenden 24 • 52349 Düren sowie beim

 

  • Infopunkt der Stadt Düren • Kaiserplatz 2-4 • 52349 Düren
  • Infopunkt der Stadt Düren im Citykarree • Wilhelmstr. 34 • 52349 Düren
  • Bürgerbüro der Stadt Düren • Markt 2 • 52349 Düren 
  • Infopunkt des Kreises Düren • Bismarckstr. 16 • 52351 Düren
  • und im Anhang als PDF-Datei

 

Viel Spaß beim Durchblättern!

 

 

Mitgliederverzeichnis der Kreisgruppe Düren des Paritätischen NRW - Ausgabe 2022

28.04.2022 Landtagswahlen exklusiv inklusiv

In Vorbereitung zur Landtagswahl hatten die Rurtalwerkstätten Düren mit Ines Blazevic in Kooperration mit der Geschäftsführerin der Kreisgruppe des Paritätischen, Kirstin Fuss, die Kandidat*innen der größeren Parteien eingeladen. Ziel war es, die Wähler*innen im Kreis der rund 1200 Mitarbeitenden aus den acht Betriebsstätten der Rurtalwerkstätten zur Wahlbeteilung zu motivieren und auch die angehenden Landtagsabgeordneten für die speziellen Themen, die Menschen mit besonderem Förderbedarf bewegen, zu sensibilisieren.

Sieben Kandidat*innen folgten der Einladung: Ingrid Schütten und Max Dichant von der SPD, Dr. Patricia Peill und Dr. Ralf Nolten von der CDU, Isabel Elsner und Oliver Ollech von Bündnis 90/Die Grünen und Patrick Muckrasch von der FDP. Sie hatten sich im Vorfeld mit dem Gebrauch der "Leichten Sprache" auseinandergesetzt und stellten sich engagiert den Fragen des Werkstattrates und des Vorsitzenden des Inklusionsbeirates der Stadt Düren, Lulzim Lushtaku.

Zunächst berichteten die Politiker*innen über ihren Weg in die Politik, der durchgängig von dem Wunsch geprägt war, bei Entscheidungen mitreden zu können, bestehende Missstände zu beseitigen und die Dinge besser zu machen.

Zu den wichtigsten Themen, die im Folgenden besprochen wurden, gehörten der Mangel an bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum und die Probleme bei der Nutzung des ÖPNV. Überfüllte Busse und monatelang nicht nutzbare Aufzüge am Bahnhof stehen der Inklusion, der gleichberechtigen Teilhabe am gesellschaft-lichen Leben, entgegen.

Auch die behördliche Kommunikation ist in der Regel nicht in Leichter Sprache verfasst, womit Menschen mit Migrationshintergrund gleichfalls zu kämpfen haben. Um dieses Problem zu beheben, bietet ein Büro der Rurtalwerkstätten einen "Übersetzungsservice" an. Die Politiker*innen hatten verschiedene Broschüren zur Landwtagswahl in Leichter Sprache im Gepäck, mit denen sich Interessierte und Arbeitsgruppen in den nächsten Tagen noch einmal beschäftigen können.

Es wurde noch einmal betont, dass Inklusion eine Querschnittsaufgabe ist, die bei allen politischen Entscheidungen mitgedacht werden muss!

Ein weiteres Teilhabehemmnis ist das knappe Budget, das den in den Behindertenwerkstätten beschäftigten zur Verfügung steht. Sie finden es nicht gerecht, dass der Mindestlohn für sie nicht gilt. Herr Lushtaku betonte, dass auch hier alle Mitarbeitenden ihre individuellen, wertvollen Fähigkeiten hätten, die finanziell wertgeschätzt werden sollten, schon allein, um nicht weitere Armut im Rentenalter zu verursachen. Zu diesem Punkt gab es dann doch Meinungsverschiedenheiten bei den Politiker*innen. Während die einen rückhaltlos zustimmten, gab es auch Bedenken, wie man das in der jetzigen Situation bezahlten sollte. Es fließt schon jetzt viel Geld in die Förderung des 2. Arbeitsmarktes. Doch auch das Management in den Werkstätten kämpft mit knappen Fördermitteln und zwingt Einrichtungen zu wirtschaftlichem Arbeiten und zur Suche nach kostendeckenden Aufträgen. Pädagogisches Personal wird immer knapper, da die Vergütungen im sozialen Sektor nicht dem Ausbildungsaufwand entsprechen und nicht konkurrenzfähig sind. Mit der Frage: Was bedeutet für Sie soziale Gerichtigkeit? konnten die Politiker*innen dann noch einmal ihre ganz persönliche Sichtweise und ihre Prioritäten vortragen.

Viel zu knapp waren die zwei Stunden für die tiefgreifenden Fragen des Werkstattrates. Nach dem Resümee, dass der Austausch interessant und wichtig war, verabschiedenten sich die Kandidat*innen und bekamen viele Glückwünsche für den Wahlkampf mit auf den Weg. 

 

 

 

22.03.2022 10jähriges Jubiläum HObAS

Unser Mitgliedsverein HObAS e. V. feierte im März im kleinen Kreis sein 10jähriges Bestehen. Rund 25 Ehrenamtliche setzen sich hier für die anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftat ein und bieten Kurse zur Prävention für Kinder und Erwachsene an. Die Vorsitzende, Sigrid Bergsch, gab bei der Feierstunde einen interesannten Rückblick auf die Geschichte des Vereins.

Wir gratulieren und danken den Engagierten für ihren Einsatz!

 

 

 

Jubiläumstasse mit Aufdruck Hobas
Diese schöne Tasse wurde von HObAS zum 10jährigen Jubiläum ausgegeben

24.02.2022 Wir zeigen Solidarität mit der Ukraine

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

                                                                                           Mahatma Ghandi

22.02.2022 - Düren hält zusammen

Zusammen mit der Regionalen Armutskonferenz, dem Forum Politik und vielen weiteren Dürener Organisationen schließt sich die Kreisgruppe des Paritätischen der Erklärung des Stadtrates an. Meinungsäußerungen auch zu Corona, Infektionsschutzmaßnahmen und Impfungen sind in einer demokratischen Gesellschaft legitim, doch sollten Demonstrationen korrekt angemeldet und sicher durchgeführt werden. Nur dann ist es möglich, unerwünschte Mitläufer aus dem rechtsextremen Spektrum abzuweisen. Grundsätzlich stellen wir bei diesem Thema eine zunehmende Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft fest. Einander unvoreingenommen zuzuhören wäre vielleicht ein Ausweg aus den verhärteten Positionen!